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Osterbrunnen

Der Brauch des Osterbrunnen schmückens stammt wohl aus der fränkischen  Schweiz. Die  Brunnen im Dorf  werden mit Ostereiern, grünem Reisig und anderen Sachen geschmückt. Neben christlichen Interpretationen wird als Erklärung häufig die Wasserarmut der Fränkischen Schweiz genannt. Auch mag das gründliche, meist in Gemeinschaftsarbeit durchgeführte  Reinigen der für die Trink-wasserversorgung wichtigen Brunnen und Quellen vom Schmutz des Herbsts und Winters eine Rolle bei der Entstehung des  Brauches gespielt haben. Heute im Zeitalter von zetralen Wasserversorgungn und Wasserleitungen treten die Brunnen in den Hintergrund, sie sind eben einfach nur noch schön.  Der Brauch existiert daher schon über hundert Jahre. Aber doch nicht, wie oft gedacht  als Überreste slawischen bzw. wendischen “heidnischen Brauchtums” oder aber von der NS-Propaganda teilweise  zum “germanischen” Brauch mit uralten Wurzeln um-gedeutet.

Vielmehr handelt es sich bei den fränkischen  Osterbrunnen um eine bewusste Brauchtums-Neuschöpfung im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Der Ursprung der Osterbrunnen dürfte um 1909 in der kleinen Gemeinde Aufseß liegen.

Auch in Fürth wird in der Osterzeit der Dorfbrunnen “Wir sitzen alle in einem Boot” und seine Umgebung geputzt.

Viele fleißige Hände sind tatkräftig dabei um dann Brunnen und den Brunnenplatz mit viel Grün, und unzähligen echten, alle von handgemalten,  Hühnereiern zu schmücken.

Er ist es wirklich wert mal von Nah betrachtet zu werden.

Bilder von 2006

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Die Osterhasen kommen

Bilder von 2010

Bilder von 2007